#Bürgerbegehren zum #Kongreßhaus – Den Weg frei machen für Erhalt und Sanierung

Die FDP/Werdenfelser dankt allen Mitbürgern, die sich für die Bürgerinitiative „Rettet unser Kongreßhaus“ stark machen. Mit dem heutigen Einreichen der notwendigen Unterschriften für ein Bürgerbegehren ist nun die erste Etappe erfolgreich genommen. Wir gratulieren den Bürgervertretern zu diesem Erfolg insbesondere den Mitgliedern der FDP/Werdenfelser Liberale Jörg Setzpfand und Ecko Eichler, die wesentlich dazu beigetragen haben.

Die Liberalen unterstützen das Bürgerbegehren. Wir sind überzeugt, daß der Abriß- und Neubau des Kongreßhauses der falsche Weg wäre. Deswegen erleidet unser Kongreßgeschäft und damit der Markt jetzt schon Verluste, denn immerhin ist der jahrzehntelange Kunde, das #InternationaleHolzbauforum, wegen der Abrißpläne nach Innsbruck gegangen. Jahrelangen Stillstand, finanzielle Einbußen und den weiteren Verlust an Kunden würden Abriß und Neubau bringen. Die Emissionen, die in deren Folgen entstehen, insbesondere Lärm, Abgase und Feinstaub sind mitten im Ortszentrum von Garmisch und am Kurpark nicht zu verantworten und zwar weder für die Bürger noch für die Touristen, von denen unser Ort hauptsächlich lebt.

Demgegenüber hat Herr Architekt Eichler öffentlich dargelegt, daß die behutsame Renovierung, energetische Sanierung und Erweiterung des Kongreßhauses technisch und finanziell machbar sind.

Wir appellieren an den Marktgemeinderat, das Bürgerbegehren als Beschluß zu übernehmen.

Falls die Mehrheit des Marktgemeinderats anderer Ansicht ist, appellieren wir an den Marktgemeinderat zu entscheiden, den dann notwendigen #Bürgerentscheid aus Kostengründen und Gründen der Praktikabilität am Tag der #Europawahlen stattfinden, das ist Sonntag, der 26. Mai 2019.

Außerdem appellieren wir an den Marktgemeinderat, falls er sich dem Bürgerbegehren nicht anschließt, ein Ratsbegehren zu beschließen. Das heißt aus eigener Verantwortung für die direkte Demokratie heraus, einen Bürgerentscheid für Sonntag, den 26. Mai 2019, zu beschließen. Das wäre nur konsequent, denn bereits 2012 hat der Marktgemeinderat einstimmig u.a. über die Frage des Standorts des Kongreß- und Bürgerhauses eine Bürgerbefragung durchgeführt, die alle Fraktionen und Gruppierungen für verbindlich erklärt haben.


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