Corona Virus – Schulbeginn – offener Brief an Landrat und erste Bürgermeisterin

Sehr geehrter Herr Landrat,
sehr geehrte Frau erste Bürgermeisterin,

große Unsicherheit herrscht bei vielen Eltern, ob sie morgen nach dem Ende der Faschingsferien ihre Kinder in die Kindergärten, Horte und Schulen schicken können, die in der Trägerschaft bzw. Verantwortung der Marktgemeinde bzw. des Landkreises sind.

Das beste Mittel, dieser Unsicherheit und möglicher unbegründeter Angst vorzubeugen ist Transparenz.

Deshalb freue mich, daß das Gesundheitsamt inzwischen eine Hotline geschaltet hat. Ebenso freue ich mich, daß das Kultusministerium bezüglich der Schulen einen dementsprechenden Erlaß herausgegeben hat, der über die Medien verbreitet wird.

In meiner Verantwortung als Mitglied des Marktgemeinderats und als Kreisrats bitte ich Sie, folgendes dringlichst zu veranlassen:

1.
Aktuelle und laufende Information der Eltern sind absolut notwendig. Ich erlaube mir, hierzu auf die Informationen des Robert-Koch-Instituts hinzuweisen, die ständig online abrufbar sind: https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

2.
Ich bitte Sie zu veranlassen, daß mit Schulbeginn in allen Kindergärten, Horten, Schulen Desinfektionsspender aufgestellt werden. Denn Handhygiene gehört nach meiner Information zu den wichtigsten Mitteln, sich gegen das neue Virus und dessen Verbreitung zu schützen.

Damit ist es aber nicht getan: Damit die Hygiene bzw. die Vorbeugung gelingt, müssen die Kinder und Jugendlichen darin eingewiesen werden. Deswegen sollten die Desinfektionsspender mit entsprechenden Erklärungen versehen werden. Weiterhin sollten die Erzieherinnen und Erzieher bzw. die Lehrerinnen und Lehrer ihren Anbefohlenen in die notwendigen Maßnahmen zur Handhygiene einweisen.

3.
Ich bitte Sie zu prüfen, ob es angezeigt ist, in den öffentlichen Räumen unserer Gemeinden und des Landratsamts ebenfalls Desinfektionsmittelspender für die Handhygiene aufzustellen. Während der sogenannte Vogelgrippe war ich beruflich in Israel tätig und in Frankreich. Dort gab es allerorts diese Desinfektionsmittelspender. Ich denke, diese Maßnahme hatte sich bewährt, weil Schlimmeres verhindert wurde.

Fazit:
Pandemien gehören zu unserem Leben. Wir können damit umgehen. Angst ist der falsche Ratgeber. Als Mandatsträger haben wir die Pflicht, unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger aufzuklären, notwendige Maßnahmen einzufordern. Denn nur so wird sich dieses Virus relativ harmlos verlaufen. Ich bin überzeugt, daß Sie die richtigen Maßnahmen treffen werden und bitte Sie darum.

Mit besten Grüßen
Martin Schröter, Kreisrat, Mitglied des Marktgemeinderats, Bürgermeisterkandidat.


Neueste Nachrichten

Zur Werkzeugleiste springen