Den Garmischer Kurpark nicht antasten

Ja zu mehr Fahrradfahren in Garmisch-Partenkirchen.

Ja für mehr Fußgängerzonen.

Ja für mehr Tempo-30-Zonen, aber nein:

Der Kurpark darf nicht angetastet werden.

Unser Kurpark ist eine Wohlfühloase für Einheimische und für unsere Gäste. Er ist schon klein genug. Er ist eine ökologische, liebevoll angelegte Nische mit dem Kräutergarten, mit der Kassiopeia, mit dem Gedenken an Michael Ende, mit den Bienenwiesen und mit dem Kräutergarten.

Wir haben um den kostenlosen Zugang und den Erhalt des Kurparks gegen Baulöwen und einen allzu ehrgeizigen Bürgermeister gekämpft. Und wir haben gewonnen:

Zunächst ging es darum, den Eintritt abzuschaffen, damit der Kurpark allen Bürgern offensteht. Geschafft!
Dann ging es darum, ihn für die Bürger gegen den Zugriff von Bauinvestoren zu schützen. Die FDP/Werdenfelser Liberale war vorneweg dabei. Fast geschafft!

Bereits jetzt blicken die Gäste aus der riesigen „Werdenfelserei“ auf den Kurpark, so daß die Besucher des Kurparks in ihrer Ruhe gestört werden, ganz zu schweigen davon, daß dieser riesige Hotelbau den Blick aus dem Kurpark auf den Kramer für immer versperrt. Jetzt soll im Namen der CO2-Ersparnis ein Radschnellweg 500 Quadratmeter vom Kurpark verschlingen, so will es die Mehrheit im Marktgemeinderat.

Dazu sagen wir klar Nein.

Erstens weil es Alternativen gibt.

Zweitens weil es heißt: Wehret den Anfängen bei der Aufteilung des Kurparks, für dessen Erhalt wir uns immer eingesetzt haben.

Drittens, weil wir meinen, daß alle Bürger den Kurpark von den ehemaligen Eigentümern des heutigen Kurhauses geerbt haben. Sie wollen uns durch Ihr großzügiges den freien Blick auf den Kramer und eine von einem Radschnellweg ungestörte Ruhezone hinterlassen.

Dieses noble Erbe sollten wir erhalten, für uns und unsere Nachkommen, denn Werte sind die Pfeiler unserer Gesellschaft.


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