Resolution für die Erlaubnis, das Trachtenmesser als Teil der Brauchtumspflege im deutschen alpenländischen Kulturkreis weiterhin tragen zu können

An den Deutschen Bundestag
An den Bayerischen Landtag
über die FDP-Fraktionen in beiden Parlamenten
zu Händen von Ulrich Lechte, MdB, Thomas Sattelberger, MdB und Albert Duin, MdL

Die Trachtenvereine im Werdenfelser Land, die für unser Brauchtum und unsere Heimatverbundenheit unverzichtbar sind, sind sehr besorgt wegen der von den Bundesländern Bremen und Niedersachsen beabsichtigten Verschärfung des Waffenrechts. Gerade wegen der Trachtler kommen viele Menschen aus dem In- und Ausland in die bayerischen Berge, um hier ihre Ferien zu verbringen.

Wird die norddeutsche Initiative Gesetz, dann wird es den Trachtlern in Zukunft verboten, ihr rein dekoratives Messer in der Öffentlichkeit zu tragen, obwohl es seit Jahrhunderten Teil der Tracht ist. Wohlgemerkt sind die Trachtler ehrbare, unbescholtene und gesetztreue Bürger.

Max Bertl, Vorsitzender des bayerischen Trachtenverbands, sagt dazu: „Von einem Verbot aller Messer wären wir Trachtler extrem betroffen“.

Die Trachtler gehören zu unserer Heimat. Der von Bremen und Niedersachsen eingebrachte Gesetzesentwurf würde sie ungerechtfertigter Weise treffen, denn Trachtler haben seit Menschengedenken ihre Messer nicht mißbraucht.
Deshalb wenden sich die Werdenfelser Liberale FDP an Fraktionen der FDP im Deutschen Bundestag und im Bayerischen Landtag mit der dringenden Bitte, in dem zur Debatte Gesetzesentwurf eine Ausnahmegenehmigung für die Trachtenvereine und ihre Mitglieder zu erwirken.

Für den Vorstand:
André Göllrich, Kreisvorsitzender
Martin Schröter, Mitglied des Marktgemeinderats Garmisch-Partenkirchen und Kreisrat


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