Wir wollen die Vollsperrung der B2 so kurz wie möglich halten – Initiativen im Marktgemeinderat und im Kreistag

Antrag Die Vollsperrung der B 2 so kurz wie möglich halten

1.
Begründung:

Aus den Medien haben die Bürgerinnen und Bürger erfahren, dass die B 2 ab dem 16.09.19 für zwei Wochen außer an den Wochenenden wegen Felssicherungsarbeiten voll gesperrt werden soll.

Die B2 ab dem Autobahnende ist die wichtigste Verkehrsader Garmisch-Partenkirchens und der Nachbargemeinden. Sie wird täglich von 20.000 Fahrzeugen passiert.

Die Auswirkungen der Vollsperrung für unseren Ort und unsere Nachbargemeinden werden erheblich und sind keineswegs mit der Sperrung der B23 im Mai/Juni ds. Js. unterhalb der Ochsenhütte vergleichbar.

Es ist das Interesse des Marktes, die Straßensperrung zeitlich so kurz wie möglich zu halten.

2. Beschluss:

Die erste Bürgermeisterin wird gebeten, Vertreter des Staatlichen Bauamts Weilheim zur Sitzung des Marktgemeinderats am 26.06.19 einzuladen, damit Fachleute den Bürgerinnen und Bürgern berichten (ich denke, dies ist Konsens, ggf. kann im E-Mail-Umlaufverfahren widersprochen werden).

Sollte das Staatliche Bauamt planen, die Felssicherungsarbeiten entlang der B 2 zeitlich gesehen wie die Arbeiten entlang der B23 vor Griesen durchzuführen (Arbeiten finden nur zwischen 09.00 Uhr und 17.00 Uhr statt), dann fasst der Marktgemeinderat die nachfolgende an die Bezirks- und an die Staatsregierung adressierte Resolution, die gerne mit den Vertretern des Staatlichen Bauamts Weilheim beraten werden kann:

„Wegen der überragenden Bedeutung der Bundesstraße 2 für den Markt Garmisch-Partenkirchen und die Nachbargemeinden muss die Vollsperrung so kurz wie möglich gehalten werden.

Täglich passieren 20.000 Fahrzeuge die Straße. Eine Schleusenregelung oder eine zeitweise Öffnung der Straße an den Arbeitstagen würde deshalb zu immensen Staus vor den Endpunkten der Baustelle verursachen, falls sie bautechnisch überhaupt machbar ist.

Das bedeutet, dass auf der Baustelle anders als bei den Felssicherungsarbeiten entlang der B 23 bei Griesen nämlich rund um die Uhr, ggf. auch an den Wochenenden gearbeitet werden muss. Im September gibt es noch rund 12 Stunden Tageslicht. Danach muss wie an manchen Fernstraßen auch an der B 2 unter dem Einsatz von Flutlicht gearbeitet werden.

Technisch ist das möglich. Der Markt ist sich dabei bewusst, dass die Sicherheit der Arbeitskräfte auf der Baustelle absolut prioritär ist.

Der Markt Garmisch-Partenkirchen bittet die staatlichen Stellen, mit den ausführenden Baufirmen schnellstmöglich entsprechende Arbeits- und Einsatzpläne auszuarbeiten und nach dem 16.09.19 umzusetzen.“

——

Ein Vergleich: Unter der Annahme, dass die Felssicherungsarbeiten entlang der B2 zeitlich wie die Arbeiten entlang der B23 bei Griesen durchgeführt werden, dann wird arbeitstäglich acht Stunden gearbeitet. Wird hingegen 24 Stunden gearbeitet, dann wären die Arbeiten in einem Drittel der Zeit geschafft. Heißt: Die B 2 müsste nicht zehn Tage lang, sondern nur drei bis vier Tage gesperrt werden. Die Sperrung könnte beispielsweise am Samstag, den 14.09.19, 0.00 Uhr beginnen und spätestens am Dienstagabend, den 17.09.19 wieder aufgehoben werden.

Martin Schröter, MdG
19.06.19


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